Nimmt die Fruchtbarkeit von Männern im Alter ab?

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Das Alter der Männer spielt eine größere Rolle in der Fruchtbarkeit und den Geburtsfehlern der Babys als man denken mag. Seiten wie Fertilitaetsmonitor.org haben sich diesem Thema schon lange gewidmet. Aber was ist mit Männern? Gibt es ein „fortgeschrittenes väterliches Alter“, bei dem die Fruchtbarkeit von Männern sinkt und die Wahrscheinlichkeit für Geburtsfehler steigt? Jüngste Studien sagen ja!

Vor einem Jahrzehnt war die einzige Sorge, die Experten mit der Fruchtbarkeit der Männer äußerten ob ihr Sperma gesund genug war um zur Empfängnis zu führen:

Eine Studie ergab, dass das erhöhte väterliche Alter mit einer signifikant erhöhten Zeit und einer verminderten Empfängnisrate einhergeht. Frauen werden mit all ihren Eiern geboren und erreichen irgendwann einen Zeitpunkt, an dem sie keine Kinder mehr bekommen können.

Männer können jedoch ihr ganzes Leben lang Kinder zeugen, weil männliches Sperma sich immer vermehrt. Je älter ein Mann ist, desto häufiger repliziert er sein Sperma, was die Chancen für Mutationen in der DNA erhöht. Aufgrund dieser DNA-Mutationen in Spermien stellten Forscher fest, dass einige Krankheiten wie Autismus, Schizophrenie, bipolare Störung, autistische Spektralstörungen und neurokognitive Beeinträchtigungen ein erhöhtes relatives Alterungsrisiko aufweisen. Ein weiterer Faktor, der zu Spermien-DNA-Mutationen beiträgt, sind die verschiedenen Umweltgifte, denen Männer ihr Leben lang ausgesetzt sind.

Es ist außerdem so, dass alle zehn Jahre die Lebendgeburtrate um 20% sinkt. Dies bedeutet, dass Paare, die sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterziehen auch schauen sollten, wie alt der Vater ist. Die Clearblue Fertilitätsmonitor Erfahrungen können hier auch weiterhelfen.